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Der Förderkreis kommt

Am 4.Februar 2015 trafen sich ca. 30 Epteröder im Dorfgemeinschaftshaus. Thema war die Erhaltung der Kirche in Epterode durch Gründung eines Förderkreises.

Pfarrer Klinge begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen historischen Überblick über unsere Dorfkirche. Anschließend diskutierten wir die jetzige Situation und die Perspektiven für die Zukunft. An unserer Kirche sind weitreichende Erneuerungsarbeiten dringend nötig. Die Kosten dieser Arbeiten werden weitgehend von der Landeskirche übernommen, unter der Voraussetzung, dass auch die Bürger der Gemeinde einen Erhalt ihres Kirchengebäudes wollen. Dieser Wille wurde schon in dieser ersten Sitzung unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Nun muss diesem Willen noch eine konkrete Form gegeben werden, z. B. durch Gründung eines Förderkreises.

So bot der Sportverein Schwarz-Weiß Epterode durch seinen Vorsitzenden Achim Kinnback an, den Erlös aus der Feier rund um das Osterfeuer, das am Ostersonntag, dem 5. April gezündet wird, der Sanierung der Kirche zukommen zu lassen. Ebenso meldete das THW mit Nicole Meywirth und Marco Schäfer an, jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Und auch die Freunde des Brotbackens, vertreten durch Klaus Casselmann, zeigten sich gerne bereit, am Sportplatz in der Backofenanlage Brot zu backen und den Gewinn der Sanierung der Kirche zuzuführen. Spontan erklärte sich Tom-Noah Nickel, treuer Besucher der „Sonntagsschule“, bereit mit seinen 10 Jahren, die Verantwortung für den Vorsitz des Förderkreises zu übernehmen.

In dem Treffen machte sich die Stimmung mehr und mehr breit, dass gemeinsame Aktionen, organisiert durch einen Förderkreis, der Dorfgemeinschaft insgesamt zu Gute kommt.

Am 3. März um 19 Uhr ist das nächste Treffen aller, denen die Kirche in Epterode am Herzen liegt. Wir planen, einen Förderkreis zu gründen, der Mitglieder wirbt und Aktionen plant, die helfen, unsere Kirche zu erhalten. Wichtigstes Ziel ist nicht das Sammeln von finaziellen Mitteln. Wir wollen allen Epteröder bewußt machen, dass die Kirche zum Dorf gehört und nicht dem Verfall preisgegeben werden darf. Wenn wir das schaffen, haben wir viel erreicht!

Ernst Goebel