Gernot Hildebrand lässt die Puppen reden

Punkt 6 – Gottesdienst am 29. März 2015

Petrus will Jesus auf dem Wasser entgegengehen und geht unter – wir alle kennen diese GeschicPunkt 6 Marionetten 013hte aus der Bibel.
Diese Szene spielt uns Gernot Hildebrand mit seinem „Theater aus der Thruhe“ vor. Aber er geht noch weiter. Mit viel Phantasie nimmt er die Zuschauer mit in den nächsten Tag und lässt Pertus beim Flicken der Netze die ganze Geschichte seiner Frau erzählen. Petrus selbst kommt zu ganz neuen Erkenntnissen über das Erlebte, er ist einerseits entäuscht über seinen geringen Glauben, erkennt aber, dass er sich rückhaltlos auf Jesus verlassen darf. Was für eine FROHE Botschaft.

Das „Theater aus der Truhe“ ist ein kompaktes, mobiles Marionettentheater mit einem sehr anpassungsfähigen Konzept.Das Theater besteht im Wesentlichen aus einer alten Spielzeug-Holztruhe, in der die gesamte Technik untergebracht ist. Diese verblüfft mit nahezu unglaublichen Raffinessen und Effekten und „zaubert“ eine Welt voller Licht, Ton und Bewegung.
Auf der Truhe entsteht eine Bühne von 60 x 40 cm, die in der Tradition der „Böhmischen Haus-Marionettentheater“ 20 cm große Marionetten beherbergt. Diese „böhmischen Marionetten“ stammen original aus dem Prager Souvenirverkauf und lösten die Idee zu diesem Theater aus.
Das Repertoire konzentriert sich in sehr niveau- und liebevollen Inszenierungen auf klassische Märchen mit einer Spieldauer von 10-20 Minuten. Der Wechsel von einem Bühnenstück zum Nächsten benötigt nur wenige Augenblicke! So kann sich das Theater an das jeweilige Publikum und die Bedürfnisse des Veranstalters anpassen.
Es gibt nur einen Puppenspieler, der Theaterdirektor, Bühnen- und Tontechniker, Intendant und Urheber des Ganzen in Personalunion ist.

Gernot Hildebrand gestaltete mit seinen Marionetten fast den gesamten Gottesdienst. Die Marionetten lasen aus der Bibel, diskutierten das Gelesene. Die Geschichten wurden vorgespielt und Gernot sang mit der Gemeinde.

So erlebten wir einen sehr unterhaltsamen und fröhlichen Gottesdienst, der mit einem reichhaltigen Imbiss endete.